Die Stadt Pattaya in Thailand hat nicht unbedingt den besten Ruf. Wer an Pattaya denkt, denkt meistens direkt auch an das exzessive Nachtleben, die vielen Bars, den Sextourismus. Lange Zeit habe ich mich geweigert Pattaya zu besuchen. Als ich mich irgendwann dazu entschieden habe, dem Ort doch noch mal eine Chance zu geben, war ich durchaus überrascht...
Klar, gibt es in Pattaya viele Ladybars und gewissermaßen ist das Klischee auch wahr. ABER: Es sind wirklich nur ein paar Straßen, in denen es so ist und nicht die ganze Stadt ist eine sündige Partymeile. Der Rest Pattayas ist eine ganz normale thailändische Stadt, in der es sogar auch einige ganz schöne Sehenswürdigkeiten gibt. Eine davon ist das Sanctuary of Truth.
Das Sanctuary of Truth liegt ein wenig außerhalb der Stadt und lässt sich entweder auf eigene Faust mit dem Roller oder mit einem Sammeltaxi (Songthaew) erreichen. Auch wenn es so aussieht, handelt es sich dabei nicht um einen buddhistischen Tempel. Das 1981 künstlich angelegte Objekt ist eine Idee vom thailändischen Millionär Lek Viriyaphant. Das Gebäude wird teilweise noch immer gebaut und ist längst noch nicht fertiggestellt.
Das besondere am Sanctuary of Truth ist, dass es komplett aus Holz besteht. Sowohl außen als auch innen findest du unzählige, wunderschön gravierte Motive und Statuen. Die meisten davon sind buddhistisch oder hinduistisch beeinflusst. Die Details sind wirklich beeindruckend und es ist schwer vorstellbar, wie so ein großes Gebäude komplett nur aus Holz bestehen kann.
Aussicht vom Sanctuary of Truth auf Pattaya
Da das Sanctuary of Truth direkt am Wasser liegt, hast du von dort auch eine nette Aussicht auf den Strand und das Meer. Leider ist der Eintritt ein wenig teurer, trotzdem lohnt sich meiner Meinung nach ein Besuch. Es hat mir sehr gut gefallen und ich habe bisher nichts vergleichbares in Thailand gesehen.