Hola mi Steemians
Was ist es, dass die einen bewegt, ihrer Heimat den Rücken zu kehren um auszuwandern?
Dieser Frage sind wir im ersten sowie wie im zweiten Teil auf der Suche nach einem besseren Leben in der Dominikanischen Republik nachgegangen:
- die einen wollen ganz einfach ihr Leben ändern
- andere hoffen auf eine verbesserte Lebensqualität auf der Karibikinsel
- und dritte wiederum, träumen von einem Leben unter Palmen.
Spätestens, wenn der Auswanderer dann aber seine Zelte hier aufgeschlagen hat, merkt er, dass das Leben hier auch seine Tücken hat:
- Die Gesundheitsvorsorge doch ein wenig zu wünschen übrig lässt
- Der "Sabe-Todo"(weiss)- Handwerker doch nicht zu gebrauchen ist
- Dass das Lohnniveau doch erschreckend tief ist
- Das ewiger Sonnenschein und ständig hohe Temperaturen für Herzprobleme und Diabetes nicht grad förderlich ist
- Die Immoblienpreise bei "der tollen Bauqualität" doch nicht soooo günstig sind
- Oder das ewige Meerrauschen in kürzester Nähe auch sein Tücken mit sich bringt
Ganz zu Schweigen davon, dass die Dominikanische Republik ein Land mit besonders hoher Kriminalität ist? Sicherlich, es gibt wie in anderen Länder "Zonen und Sektoren", da ist sie höher oder eben auch tiefer.
Entscheidend aber, ist vorallem die Tatsache, dass die Hemmschwelle hier viel tiefer ist. Ein iPhone ans Ohr zu halten auf offener Strasse, kann in manchen Gegenden zum Tode führen. Die Sicherheit wird dort GROSS geschrieben, wenn Touristen - Hotels in der Nähe sind. Mit dem muss sich der Resident eben abfinden.
Wer nicht in solchen touristischen Orten wohnt, der soll sich nicht wundern, wenn auf den Anruf bei der Polizeit niemand erscheint. Oder wenn bei einem Unfall mit einem Dominikaner seine eigene Unschuld plötzlich in "Du bist jetzt schuldig" umgewandelt wird. Schliesslich hat der Auswanderer das, was der Einheimische nicht hat: GELD!
Oder der Täter gar nicht verfolgt wird… Dies ist ja nicht die Aufgabe der Polizei! Das Opfer soll selber ermitteln.
Gleiches Recht für Alle? Träumt weiter. Es ist eine Mär zu glauben, man kann mit einem sehr guten Anwalt auch sein Recht wirklich bekommen. Da wird man sehr schnell und erneut eines Besseren belehrt werden. "Die beste Lösung" sollte immer noch ohne Anwalt gefunden werden.
Aber zum Glück ist das Leben auf der Dominikanischen Republik billig... Zumindest dann, wenn man dem Makler mehr als einem Residenten glaubt. Natürlich kostet die grosse "Jumbo" (Flasche) Bier nur 140 kleine Pesos. Was für knapp 1.5 Liter Bier günstig ist, erscheint bei einem (ihr mögt euch erinnern) durchschnittlichen Monatlohn von 6 -8'000 Peso plötzlich in einem anderen Licht. Milch und Cola? Teurer als in Deutschland. Sehr teuer wirds dann. wenn ihr eure gewohnte Esskultur beibehalten wollt. Oder dann auf dominikanische Kost umstellen. Was aber auch nicht mehr so günstig ist.
Gemäss einer Statistik von InterNations haben EXPATS (Menschen die in Ländern wohnen, die aber nicht ihr Heimatland sind) bewertet wo man günstig leben kann. In den Top 20 ist die "Republica Dominicana" nicht dabei!!
Und wer von euch glaubt, ich möchte hier alles nur schwarz malen, der kann sich gerne einmal die Arbeitsplatzsituation resp. Arbeitsplatzsicherheit usw. ansehen. Auch hier ist Dominikanische Republik nicht auf keiner InterNations-Liste vertreten
Ihr seht also, auswandern in die Dominikanische Republik ist nicht so einfach und günstig. Alles wird auch immer teurer, nur die Einkommen, ja die können den Preissteigerungen meist auch nicht folgen. Was immer die Pressemitteilungen schreiben, viel anders als in deutschland, Österreich oder der Schweiz ist es auch nicht mehr.
Lügenpresse könnte man auch sagen, aber wenigstens wird noch viel Schönmalerei betrieben.
In diesem Sinne wünsche ich jedem neuen Einwanderer in diesem wunderschönen Land viel Erfolg, allein sollte sich aber jeder bewusst sein dass die Auswanderung auch mit viel Arbeit zusammenhängt, wenn man keinen Schiffsbruch erleiden will.
Quellen
Internations
Pixabay CC0 Lizenz
Bis zum nächsten Mal
Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean
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