Hola mi Steemians
Die Dominikanische Republik - kurz und bĂŒndig erklĂ€rt - zu jedem Buchstaben im ABC eine Kurzgeschichte
S wie Sicherheitsvorkehrungen oder Sextourismus
S wie Sicherheit
Das Thema Sicherheit ist hier in der der Dominikanischen Republik allgegenwĂ€rtig. HĂ€user, Fabriken, Banken werden vergittert und mit Wachpersonal oder -Hunden gut beschĂŒtzt. Autos werden generell immer verriegelt â egal ob es auf einem Parkplatz steht oder auch unterwegs. So montieren einige Autobesitzer auch extra Sicherungen am SchaltknĂŒppel oder Lenkradsperren, sodass ein Bedienen nicht möglich ist.
Ăffentliche GebĂ€ude wie SpitĂ€ler, Banken, Restaurants oder Einkaufszentrem haben immer bewaffnetes Wachpersonal am Eingang stehen. Nebst diesen ganz offensichtlichen Sicherheitsvorkehrungen gibt es aber auch noch viele weniger offensichtliche. Handy, Geld oder andere WertgegenstĂ€nde tragen die Dominikaner meist nahe am Körper und garantiert nicht in einer Tasche. Diese kann viel zu leicht geklaut werden. Sie tragen auch nur soviel Geld bei sich, wie unbedingt notwendig ist.
Viele die ich kenne, besitzen sogar zwei Handys: ein sehr billiges fĂŒr auf die Strasse und meist noch ein teures Smartphone fĂŒr die Freizeit zuhause. Und in der Nacht geht der Dominikaner auch nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause, sondern wer nimmt sich ein Taxi â und auch hier auch nur eines "de confianzaâ, das heisst soviel wie "eines des Vertrauens" oder dann benĂŒtzt er UBER.
S wie Sextourismus
Amerikanische und EuropĂ€ische Touristen besuchen das Land meist nicht nur wegen dessen wunderschönen StrĂ€nden und des konstant warmen tropischen Wetters, sondern eben auch wegen den zahlreichen zweibeinigen Schönheiten. Dabei handelt es sich nicht ausschliesslich nur um mĂ€nnliche, sondern auch um etliche weibliche Touristen, meist im fortgeschrittenen Alter dafĂŒr aber mit dem nötigen Kleingeld.
Begehren tun sie vorallem junge, attraktive Einheimische, welche meistens aus der untersten, Ă€rmeren sozialen Schicht kommen, kaum gebildet sind und sich deshalb oftmals ihrer Rechte nicht bewusst sind. Der finanziellen Not wegen, drĂ€ngen aber auch immer mehr Venezolanerinnen nd Haitianerinnen auf den illegalen Strassenmarkt. Da diese sich meist illegal im Land aufhalten, sind sie möglichen Ăbergriffen schutzlos ausgesetzt und bieten ihre sexuelle Dienstleistungen zu absoluten Tiefstpreisen an.
Dieses Preisdumping hetzt aber wiederum die dominikanischen Sexarbeiterinnen (Putas) gegen die diese auslĂ€ndischen Eindringlinge auf, da sie nun weniger Kunden finden oder aber mehr bieten mĂŒssen fĂŒr viel weniger Lohn.
Nicht nur im heterosexuellen Bereich werden sexuelle Dienstleistungen gesucht, es gibt auch eine grosse Nachfrage nach homosexuellen Dienstleistungen. Dies, obschon die HomosexualitÀt gesellschaftlich eigentlich verurteilt wird. Leider musste ich auch schon mit ansehen, dass sich Kinder und Jugendliche noch im Schutzalter prostituiert haben. Zum Beispiel habe ich bei einem Strandausflug nach Boca Chica mit meiner Familie, einen weissen Mann im mittleren Alter hÀndchenhaltend mit einem etwa 12 bis 13 jÀhrigen dominikanischen Jungen am Strand entlang gehen sehen.
Ich war nicht nur ĂŒber diesen Anblick schockiert, sondern auch darĂŒber, dass dieser Umstand offenbar von allen Umstehenden als völlig normal angesehen wurde und sich der TĂ€ter hier offensichtlich sehr sicher fĂŒhlte. Und obwohl die Polizei am Strand entlang patrouillierte, hielten sie dieses ungleichen PĂ€rchen nicht an, um es zu kontrollieren. Wie mir aus der Familie bestĂ€tigt wurde, scheint es noch immer eine Kultur des bezahlten Wegschauens bei der polizeilichen Behörde, der CESTUR, zu geben.
Der Sextourismus ist nicht ĂŒberall im Land gleich stark vertreten respektive gleich offensichtlich. So sind die grössten Sextourismus-Hochburgen die im Norden liegenden Strandgebiete von Cabarete und SosĂșa sowie auch die in der NĂ€he der Hauptstadt Santo Domingo liegende Hochburg Boca Chica. Aber Sexarbeiterinnen (Sexarbeiter) gibt es im ganzen Land, da es sehr viele kaum ausgebildete, auch meist minderjĂ€hrige MĂŒtter gibt, welche das Ăberleben ihrer Kinder und sich sichern mĂŒssen.
Der Sextourist hat leichtes Spiel um einen passenden Partner oder Partnerin zu finden. Nebst Strassenstrich und den eindeutigen LokalitĂ€ten in den Sextourismus-Hochburgen, bieten heute auch viele Internetseiten Kontaktadressen an oder das Hotelpersonal kĂŒmmert sich um die Vermittlung oder gleich persönlich um den Sextourist.
Die GrĂŒnde fĂŒr diesen speziellen Tauschhandel von sexueller Dienstleistung und Geld unterscheiden sich. So suchen die einen nach einem sexuellen Abenteuer, oder andere können nur so ihren sexuellen PrĂ€ferenzen oder Fetisch nachgehen und wiederum andere suchen nach Zuneigung und Liebe. Aber fĂŒr die meisten Anbieter dieser Dienstleistungen geht es nur ums Geld. Eine bei den Einheimischen bekannte Masche ist das sogenannte "chapeadores". Den Touristen die grosse Liebe vorgaukeln, sodass diese sie finanziell möglichst ĂŒber eine lĂ€ngere Zeit unterstĂŒtzen.
Hier geht's zu den weiteren Buchstaben des ABC der Dominikanischen Republik:
- đ °ïž wie anpassungsfĂ€hig und autoritĂ€tsglĂ€ubig
- đ ±ïž wie Batey
- âž wie Chinesen
- âč wie direkt oder Diskriminierung
- âș wie Einheimischer
- â» wie Feiern und Freundlichkeit
- ⌠wie Geschlechterrolle
- ✠wie Humor
- âż wie JadegrĂŒn
- â wie Kleidung
- â wie Laut oder Littering
- â wie Markt
- â wie Natur
- âwie Optimismus (und Gelassenheit)
- â wie PISA-Studie
- â wie quasi solide
- â wie Religion
Quellen
Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean
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