Aber da ich gerade meinen PC aufräume, weil es windig ist und ab und an regnet und arschkalt ist (27 Grad) und mir dabei diese Ansichten ins Auge fallen, die ich sonst nie sehe, weil ich sie zu oft sehe, muss ich es doch mal sagen.
Die Thais sind ja sehr umweltbewusst. Zum Beispiel sorgen sie überall wo es geht oder auch nicht geht für einen optimalen Wuchs allen Grüns, auch für die sogenannten Unkräuter, indem sie es ungehindert drauf regnen lassen.
So hier ein Beispiel für eine erfolgreiche Symbiose. Ich gehe davon aus, dass es sich um sogenannten grünen Strom, auch Naturstrom handelt, der hier durchfliesst.
Dies ist ein aussagekräftiger Ausdruck für die vollständig umgesetzte Inklusion aller körperlich Behinderten bei den Netzbetreibern. Für Arbeiter mit allen Mobilitätseinschränkungen ist hier Arbeit dabei. Notfalls sogar im Liegen kann hier erfolgreich gearbeitet werden. Auch scheint mir , dass thailändische Netzbetreiber sehr viel Wert auf Gleichberechtigung und freie Entfaltung aller Geschlechter legen, manche Kabelanordnungen erinnern stark an Klöppelarbeiten oder Kunststrickereien. Auch der eine oder andere Fischer wird hierzulande inkluiert.
Die Erklärung ist wieder mal ganz einfach. Als vor ein paar Jahrzehnten diese neumodische Ding namens Strom aufkam, hat halt jede Gemeinde die ersten Strippen auf Holzmasten entlang gezogen. Mit Aufkommen des Drehstroms wurden dann diese Pfosten meist durch Betonpfosten ersetzt, welche Oben eine Mittelspannung, darunter die 220 Volt und darunter Telefon- und Internetleitungen.
Nach und nach werden diese Betonmasten der ersten Generation nun durch höhere ersetzt, weil die Kapazitäten der Stromleitungen nicht mehr ausreichen. Dabei verlässt man allerdings eine schöne Tradition, man benutzt jetzt, sagt man hier hinter vorgehaltener Hand, sowohl Formeln zur Berechnung der Statik als auch der Materialausdehnung und hier und da sogar diese Wasserwaagen. Dadurch können sich die Masten allerdings nicht mehr frei entfalten und sich eine Richtung suchen, zu der sich sich neigen wollen. In meinen Augen eine unnötige Einschränkung.
Aber manchmal, wenn die Bürokraten nicht hinschauen, setzt sich das alte Handwerk auch bei Neupflanzungen durch. Da wird immer noch jedem Masten und jedem Draht völlige Freiheit gelassen.
vielleicht sollte ich erwähnen, dass mit diesen Anordnungen selbstverständlich mindenstens 100Mbit/s an jeden verkauft werden, der die 10 Euro im Monat zahlen will und der Anschluss am nächsten Tag gelegt ist und tatsächlich diese Geschwindigkeit bringt. Bei Strom ist es nicht anders.
Comments