Hola mis Steemians

Ich hatte mir eigentlich schon vor längerer Zeit vorgenommen, Savino einen Bauvorsteher aus meiner Immobilien Bau- und Verkaufstätigkeit in Samana (2008 - 2012) einmal in Miches, seinem Heimatort zu besuchen, Wir haben uns damals auch privat angefreundet.

Also, gesagt, getan! Von der Hauptstadt Santo Domingo aus nahm ich eines der vielen Guaguas, die mehrmals täglich in Richtung Nordosten fahren. Die Fahrt ging zuerst der Südküste ostwärts bis nach San Pedro de Macoris und von dort hoch in den Norden über die Berge der Cordillera Oriental bis hinunter in den Küstenort Miches an die Nordostküste des Landes.

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hier auf dem Weg durch die Cordillera Oriental

Und Savino hatte schon ein umfangreiches Besichtigungsprogramm in der Region zusammengestellt. Dank seines Motorrads konnten wir uns auch schnell unterwegs bewegen. Direkt nach dem ich am Donnerstag angekommen bin, fuhren wir an die Smaragdküste - der Costa Esmeralda und gingen am menschenleeren Playa Limón schnorcheln und schwimmen.

Der Strand mit der mit der Bergkulisse in der Ferne war eigentlich echt schön, wären da nicht diese schrecklich fiesen Sandflöhe gewesen. Wegen des bewölkten Wetters kamen die so kurz vor Sonnenuntergan aus allen ihren Löchern gekrochen.

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Am frühen Freitagmorgen fuhren wir dann östlich raus aus Miches bis zur Laguna Redonda, die wir per Kayak erkunden konnten. Wir schipperten an Mangroven und Schilf vorbei bis wir schliesslich ans Meer gelangten. Dort waren zu dieser Zeit gerade einige Fischer an ihrer Arbeit.

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Und so erkundeten wir den am Meer gelegenen riesigen Palmenwald. Irgendwie hatte dieser etwas märchenhaftes für mich, wären da nur nicht diese echt fiesen Moskitos gewesen…

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Natürlich durfte nach der Laguna Redonda auch die Montaña Redonda nicht fehlen - ein in nicht allzuweiter Entfernung gelegener Berg. Von ganz oben hatten wir einen fantastischen Panoramablick auf das Meer, die Laguna Redondo, die Laguna Limón, einen kleinen Teil von Miches und die malerischen Berge der Gebirgskette Cordillera Oriental.


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Die eigentliche Hauptattraktion waren aber riesige Schaukeln, mit denen man so quasi über dem Abgrund schaukeln konnte, Einfach cool!

Am Abend machten wir dann noch einen Spaziergang durch die Ortschaft Miches. Vorallem der hübsch angelegte Malecon (Strandpromenade) hat mich positiv überrascht. Savino zeigte mir dann auch noch ein paar der alte Fischerboote, die allesamt von der Küstenwache an Land gezogen wurden, mit denen einige Dominikaner versucht hatten per Seeweg illegal nach Puerto Rico zu gelangen (Puerto Rico gehört quasi zu den USA). Miches ist daher im ganzen Land für diese Bootsfluchten bekannt.

Am Samstagmorgen hiess es sehr früh aufstehen: Savino hatte einen Kurztrip zum Salto la Jalda, dem mit 120 m höchsten Wasserfall der gesamten geplant. Also fuhren wir auf seinem Knattermofa westlich aus Miches heraus bis in das kleine Örtchen Magua, von dort aus dann südlich auf einem unbefestigten irgendwas Weg bis zu einem Wohnhaus mitten im Grünen wo wir unser Motorrad abstellten.

Hier startete also der Wanderweg – wobei Wanderweg? Keine Beschilderung, kein richtiger Weg - aus meiner Sicht nichts. Zum Glück kannte sich Savino gut aus und so stapften wir rund 1.5 Stunden durch den schlammigen Kakaowald bis zu einer grünen Schutzhütte des Umweltministeriums.

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Der Wasserfall dann war wirklich sehr beeindruckend wie er so in die Tiefe donnerte. Und im kleinen Becken ganz unten am Fusse des Wasserfalls konnten wir sogar ein (sehr) erfrischendes Bad nehmen.

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Nachdem wir dann den gleichen Rückweg geschafft hatten, erfrischten wir uns mit einer "Cerveza Presidente Light" (eigentlich nicht mein Ding des wässrigen Geschmackes wegen), was aber bei dieser Mörderhitze echt genial war. Dann quetschten wir uns zu dritt auf das Mofa von Savino, der noch irgendeinen Freund mitnahm und fuhren zurück nach Miches.

Ein echt gelunger Ausflug. Danke Savino!

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Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean


@limesoda

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